Gong-Ride
Hallo an alle. Ueber zwei Wochen Pause in der Berichterstattung wollen dieses Wochenende aufgeholt werden. Den Anfang macht der letzte Sonntag. Da sind Steve (mein Mitbewohner) und ich auf die Fahrraeder gestiegen und haben uns an einer Wohltaetigkeits-Radtour beteiligt, die uns vom Sydneys Stadtteil St. Peters etwa 90km suedlich nach Wollongong fuehrte. Der Gong-Ride wird seit 25 Jahren zu Gunsten einer Stiftung fuer MS-Patienten durchgefuehrt, so dass ein Grossteil der Startgelder und Umsaetze dorthin ging. Mit ueber 10.000 gemeldeten Teilnehmern kommt da auch eine schoene Summe zusammen.
Wir haben uns also gegen 6 Uhr aus den Betten gequaelt, da das Startzeitfenster von 6:15-8:00 recht eng gesteckt war. War aber auch noetig, denn natuerlich koennen die Strassensperrungen nicht ewig aufrechterhalten werden.
Vor Ort am Start haben wir uns noch mit Kristin und Marc getroffen und so ging es als Viererbande auf die Strecke (s. Bild links). Das Wetter sollte noch ein entscheidender Faktor werden. Zunaechst war die Tage vorher schon Regen angesagt worden und, was sich als wesentlicher herausstellen sollte, maechtiger Wind aus suedlicher Richtung (das englische Zauberwort heisst "head wind"). Mit dem Regen hatten wir Glueck, denn es war zwar durchgaengig bedeckt und nur etwa 14 Grad, aber wenigstens ist ausser ein bisschen Niesel nichts runtergekommen. Allerdings machte uns auf den letzten ca. 30km der Gegenwind doch sehr zu schaffen. Die Strecke fuehrte in dem Abschnitt fast ausschliesslich direkt am Meer entlang, so dass uns "the wall" die ganze Zeit frontal treffen konnte. Teilweise wurden einem der Sand in die Augen geweht, oder der Wind war so stark, dass man fast langsamer als die Fussgaenger war. Jeder der Teilnehmer hatte seinen eigenen Fluch auf den Lippen, aber letztendlich sind doch die meisten irgendwie im Ziel am Leuchtturm in Wollongong angekommen.

Wir haben uns also gegen 6 Uhr aus den Betten gequaelt, da das Startzeitfenster von 6:15-8:00 recht eng gesteckt war. War aber auch noetig, denn natuerlich koennen die Strassensperrungen nicht ewig aufrechterhalten werden.
Vor Ort am Start haben wir uns noch mit Kristin und Marc getroffen und so ging es als Viererbande auf die Strecke (s. Bild links). Das Wetter sollte noch ein entscheidender Faktor werden. Zunaechst war die Tage vorher schon Regen angesagt worden und, was sich als wesentlicher herausstellen sollte, maechtiger Wind aus suedlicher Richtung (das englische Zauberwort heisst "head wind"). Mit dem Regen hatten wir Glueck, denn es war zwar durchgaengig bedeckt und nur etwa 14 Grad, aber wenigstens ist ausser ein bisschen Niesel nichts runtergekommen. Allerdings machte uns auf den letzten ca. 30km der Gegenwind doch sehr zu schaffen. Die Strecke fuehrte in dem Abschnitt fast ausschliesslich direkt am Meer entlang, so dass uns "the wall" die ganze Zeit frontal treffen konnte. Teilweise wurden einem der Sand in die Augen geweht, oder der Wind war so stark, dass man fast langsamer als die Fussgaenger war. Jeder der Teilnehmer hatte seinen eigenen Fluch auf den Lippen, aber letztendlich sind doch die meisten irgendwie im Ziel am Leuchtturm in Wollongong angekommen.
Am Anfang verlief die Strecke durch die Aussenbezirke von Sydney (Cooks River, Sutherland, Heathcote) auf dem Princess Highway, auf dem die linke Spur fuer die Radler gesperrt war. In Waterfall sind wir dann in den Royal National Park, dem aeltesten Australiens, abgebogen. Dort fand dann auch die Mittagspause statt, gerade rechtzeitig bevor die erste ernsthafte Steigung des Tages auf dem Programm stand. Dann noch auf der neuen Kuestenstrasse die Windboeen ueberstehen und die letzten Kilometer bis ins Ziel strampeln. Geschafft! Wirklich eine gelungene Veranstaltung. Keine stoerenden Autos, alle Biker sind schoen vorsichtig gefahren und naechstes Jahr gibts dann auch noch schoenes Wetter.
Da ging's uns allen noch gut ...
Die Kueste suedlich von Sydney ist schon imposant.
Ja, auch unsere Bikes hatten sich eine Pause verdient ...
... und manch einer war dann doch richtig am Ende!


1 Comments:
Hallo, Ihr Lieben!
Versuchte schon x-mal Euch zu kontakten. Telefonisch unter Julianes hinterlassener Tel.-Nr. erreichte ich fremde Leute. Bastis Nr. entweder besetzt oder keiner da. Auch mit Julianes www.Adresse ist kein Durchkommen. Also auf diesem Wege alles Gute und einen guten Rutsch ins Neue Jahr Euer Lothar und Helga Arens
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Anonymous, at 12:09 AM
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