Sculptures on the Sea

Wer jetzt denkt, dies waeren schon die 'Skulpturen am Meer' der irrt! Nein, wir sind zielgerichtet auf den Coastal Walk von Bondi Beach nach Tamarama Beach zugesteuert, der nicht zu verfehlen war. Denn es war aber wirklich "Gott und die Welt" unterwegs, um den letzten Tag der Ausstellung zu nutzen. Die Werke waren teilweise in die felsige Lanschaft eingepasst, wahrscheinlich sogar extra fuer diese Standorte gemacht, oder auch einfach auf einer grossen Wiese oder am Strand in der Erde verankert. Zum Teil richtig grosse Stuecke, die nicht so ohne weiteres dorthin gebracht werden konnten. Grosser Aufwand also, aber auch grosse Wirkung!

Wie man oben sehen kann, erfuellen aber auch die kleinen Skulpturen eindruecklich ihren Zweck. Auf dem Bild kann man auch erkennen, welchen Einfluss die Lage auf den Klippen auf den Gesamteindruck des Betrachters hat. Dazu sommerliche Temperaturen und leichte Bewoelkung (was immer gut ist, denn sonst prasselt die Sonne echt zu heiss auf einen herab) - ideales Wetter um sich das Anzuschauen. Uebrigens, wer immer von Euch mal in Sydney vorbeikommt (um mich zu besuchen eventuell), sollte sich den Walk von Bondi zum Coogee Beach auf keinen Fall entgehen lassen. Und da ihr dann ja als Touristen hier seid und nicht arbeiten muesst, solltet ihr das ganze an einem Werktag machen. Sonst ist es naemlich eindeutig zu voll:

Zum Abschluss gibt es noch ein paar Impressionen von den Exponaten, die mir am besten gefallen haben. Hoffe ihr findet auch Gefallen an dem ein oder anderen. Bis naechste Woche dann. Euer Basti

Links die braungebrannten Sonnenanbeter, rechts die meist kaeseweissen Kunstinteressierten

Auch die kleinen Aushoehlungen im Fels entlang des Weges wurden bestens ausgenutzt

Das werden doch keine Abwasserleitungen sein!?

Wir konnten uns nicht so recht einigen, ob man oben oder eher unten bessere Chancen auf den Sieg hat

Sind die Voegel nun durchsichtig oder nicht - man schaut besser zweimal hin

Mein Favorit heute - faszinierend!
Vor Ort am Start haben wir uns noch mit Kristin und Marc getroffen und so ging es als Viererbande auf die Strecke (s. Bild links). Das Wetter sollte noch ein entscheidender Faktor werden. Zunaechst war die Tage vorher schon Regen angesagt worden und, was sich als wesentlicher herausstellen sollte, maechtiger Wind aus suedlicher Richtung (das englische Zauberwort heisst "head wind"). Mit dem Regen hatten wir Glueck, denn es war zwar durchgaengig bedeckt und nur etwa 14 Grad, aber wenigstens ist ausser ein bisschen Niesel nichts runtergekommen. Allerdings machte uns auf den letzten ca. 30km der Gegenwind doch sehr zu schaffen. Die Strecke fuehrte in dem Abschnitt fast ausschliesslich direkt am Meer entlang, so dass uns "the wall" die ganze Zeit frontal treffen konnte. Teilweise wurden einem der Sand in die Augen geweht, oder der Wind war so stark, dass man fast langsamer als die Fussgaenger war. Jeder der Teilnehmer hatte seinen eigenen Fluch auf den Lippen, aber letztendlich sind doch die meisten irgendwie im Ziel am Leuchtturm in Wollongong angekommen.
Da ging's uns allen noch gut ...
Die Kueste suedlich von Sydney ist schon imposant.
Ja, auch unsere Bikes hatten sich eine Pause verdient ...

